Welch Ein Geschenk Ist Ein Lied
Reinhard MeyVersion1
90
Chords in this song
Strum
D-DU-UDU
Schon wenn der erste Ton erklingt,
Beginnt der Raum zu atmen und zu leben,
Ist es wie ein Erschauern, wie ein Schweben,
Als ob ein Zauber uns bezwingt.
Und eine Melodie befreit
Uns aus dem Irrgarten unsrer Gedanken
Und öffnet alle Schleusen, alle Schranken
Unserer Seele weit.
Und löst uns los von Raum und Zeit,
Und aus der engen Dunkelheit,
Tragen die Töne ein Gedicht
Auf bunten Flügeln in das Licht,
Ein Schwarm von Schmetterlingen, der zur Sonne flieht!
Welch ein Geschenk ist ein Lied!
Betrübt, läßt es uns glücklich sein,
Doch glücklich, kann es uns zu Tränen rühren,
Und es läßt uns in unsrem Hochmut spüren,
Wie ohnmächtig wir sind und klein!
Wo Worte hilflos untergehn,
Vermag ein Lied allein ein Kind zu trösten
All seine dunklen Ängste und den größten
Kummer gleich fortzuwehn.
Denn alles, was sich in uns regt,
Jedes Gefühl, das uns bewegt,
Jede Hoffnung, die uns erfüllt,
Hat ein getreues Spiegelbild
Im Fluß der Töne, der stets wechselnd weiterzieht.
Welch ein Geschenk ist ein Lied!
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Readable chord sheet for Welch Ein Geschenk Ist Ein Lied by Reinhard Mey
[D]Schon wenn der e[A7]rste Ton erkl[D]ingt, [G]Beginnt der [D]Raum zu atmen und zu l[A7]eben, [G]Ist es wie e[A]in Erschauern, [Bm]wie ein Sc[F#m]hweben, [G]Als ob ein Zauber uns bez[A]wingt. [D]Und eine [A]Melodie bef[D]reit [G]Uns aus dem I[D]rrgarten uns[A7]rer Gedanken [G]Und öff[A]net alle Schleu[Bm]sen, a[F#m]lle Schranken [G]Unserer [A]Seele w[D]eit. [Bm]Und löst[A] uns los von Raum u[D]nd Zeit, [Em]Und aus der engen Dunkel[A]heit, [A7]Tragen die Töne ein [D]Gedicht Auf bunten F[G]lügeln in d[A]as Licht, Ein Schwarm von Sc[D]hmetterlingen, d[G]er zur Sonne fli[A]eht! [A]Welch ein Gesc[A7]henk ist ein L[D]ied! [D]Betrübt, [A7]läßt es[D] uns glücklich sein, [G]Doch glückli[D]ch, kann es uns [A7]zu Tränen rühren, [G]Und es lä[A];ßt uns [Bm]in unsrem [F#m]Hochmut spüren, [G]Wie ohnmächtig wir sind u[A]nd klein! [D]Wo Worte h[A]ilflos unterge[D]hn, [G]Vermag ein Li[D]ed allein ein K[A7]ind zu trösten [G]All seine d[A]unklen Än[Bm]gste und den[F#m] größten [G]Kummer gleich [A]fortzuw[D]ehn. D[Bm]enn alles, w[A]as sich in uns r[D]egt, [Em]Jedes Gefühl, das un[A]s bewegt, [A7]Jede Hoffnung, die uns erf[D]üllt, Hat ein g[G]etreues Spiegelb[A]ild Im Fluß[D] der Töne, [G]der stets wechsel[A]nd weiterzieht. [A]Welch ein Gesch[A7]enk ist ein L[D]ied!