Über den Wolken
Reinhard MeyVersions2
90
Chords in this song
Strum
D-DU-UDU
(
)
Wind Nord-Ost Startbahn null-drei,
bis hier hoer' ich die Motoren.
Wie ein Pfeil zeiht sie vorbei,
und es droehnt in meinen Ohren.
Und der nasse Asphalt bebt,
wie ein Schleier staubt der Regen
bis sie abhebt und sie schwebt
der Sonne entgegen.
Ueber den Wolken
muss die Freiheit wohl grenzenlos sein.
Alle Aengste, alle Sorgen, sagt man,
blieben darunter verborgen, und dann
wuerde alles, was uns gross und wichtig erscheint,
ploetzlich nichtig und klein.
Ich seh' ihr noch lange nach,
seh' sie die Wolken erklimmen.
Bis die Lichter nach und nach,
ganz im Regengrau verschwimmen.
Meine Augen haben schon
jenen winz'gen Punkt verloren,
nur von fern klingt monoton
das Summen der Motoren.
(
)
Dann ist alle still, ich geh',
Regen duchdringt meine Jacke.
Irgendjemand kocht Kaffee
in der Luftaufsichtsbaracke.
In den Pfuetzen schwimmt Benzin,
schillernd wie ein Regenbogen.
Wolken spiegeln sich darin.
Ich waer' gerne mitgeflogen.
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Readable chord sheet for Über den Wolken by Reinhard Mey
( [G]) W[Am]ind Nord-Ost Startbahn null-drei, b[D]is hier hoer' ich die Motor[G]en. W[G]ie ein Pfeil zeiht sie vorbe[Am]i, u[D]nd es droehnt in meinen Ohr[G]en. U[Am]nd der nasse Asphalt bebt, w[D]ie ein Schleier staubt der Rege[G]n b[Am]is sie abhebt und sie schwebt d[D]er Sonne entgeg[G]en. U[G]eber den Wol[C]ken m[D]uss die Freiheit wohl grenz[G]enlos sein. A[Em]lle Aengste, alle Sor[Am]gen, sagt man, b[D]lieben darunter verbor[G]gen, und dann w[C]uerde alles, was uns gross und wich[G]tig erscheint, p[D]loetzlich nichtig und kl[G]ein. I[G]ch seh' ihr noch lange nac[Am]h, s[D]eh' sie die Wolken erkli[G]mmen. B[Am]is die Lichter nach und nach, g[D]anz im Regengrau verschwim[G]men. M[Am]eine Augen haben schon j[D]enen winz'gen Punkt verlor[G]en, n[Am]ur von fern klingt monoton d[D]as Summen der Motore[G]n. ( [G]) D[Am]ann ist alle still, ich geh', R[D]egen duchdringt meine Jack[G]e. I[Am]rgendjemand kocht Kaffee i[D]n der Luftaufsichtsbarac[G]ke. I[Am]n den Pfuetzen schwimmt Benzin, s[D]chillernd wie ein Regenboge[G]n. W[Am]olken spiegeln sich darin. I[D]ch waer' gerne mitgefl[G]ogen.