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Schade, dass du gehen musst

Reinhard Mey
Version1
90

Chords in this song

Strum
D-DU-UDU
Schade, daß  du gehen  mußt,  lang vor  deiner  Zeit,
So  wie ich  die Dinge seh',  tut's  dir selbst  schon leid.
Einfach so  hinauszugeh'n, hast  du mal  bedacht,
Was  dein Fortgeh'n  uns,  mein Freund,  für einen  Kummer  macht.
Hier  liegt dein Pfeife noch und  dein  Tabakstopf,
Daß  du nicht  mehr rauchen  sollst,  geht nicht  in meinen  Kopf.
Hier  steht noch  der Birnenschnaps, den  ich mir jetzt  eingieß',
Dir  zum Gruß, der  keinen  Schluck  im Glas  verkommen  ließ.
Schade, daß  du gehen  mußt,  ausgerechnet  heut',
Dabei  hättest  du dich  so an  dem Bild  erfreut.
Wie  die Freunde  um  dich steh'n,  und wie sie  verstört
Witzchen  machen,  damit  man keinen  sich schneuzen hört.
Allen  hast  du das  vererbt,  was  bei dir  rumstand,
Deine  Schätze  eingetauscht  für  eine Handvoll  Sand.
Geige,  Bücher,  Bilder, Kram  und dein  Lieblingsglas.
Bloß das Erben  macht  uns heut'  doch keinen  rechten  Spaß.
Schade, daß  du gehen  mußt  vor der  Erdbeer-Zeit.
Auch  dein Most  vom vor'gen Jahr wäre  bald  so weit.
Wenn  du heute  den  noch siehst,  der uns're Wege  lenkt,
Frag'  ihn unverbindlich mal, was  er sich dabei  denkt.
Sicher  geht  es dir  bei  ihm eher recht  als schlecht.
Sicher  sucht  er grade  wen, der  dort mit  ihm zecht.
Hoch  auf deiner Wolkenbank,  bei Tabak  und Wein,
Leg  zwischen  zwei Flaschen mal ein  Wort für  uns  mit ein.

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Readable chord sheet for Schade, dass du gehen musst by Reinhard Mey

[C]Schade, [G]da&szli[Am]g; du [Em]gehen m[F]uß[G]t, lang [C]vor de[G]iner Zeit,

[C]So wie i[G]ch die [Am]Dinge [Em]seh', t[F]ut's dir se[G]lbst schon l[C]eid.  [C7]

[F]Einfach [G]so hina[C]uszug[Am]eh'n, [F]hast du [G]mal be[C]dacht, [C7]

[Dm]Was dein Fo[G7]rtgeh'n u[C]ns, mein Freu[Am]nd,[Dm] für ei[G7]nen Kumm[C]er macht.

[C]Hier liegt [G]dein [Am]Pfeife [Em]noch [F]und dein[G] Tabakst[C]opf,  [G]

[C]Da&szlig[G]; du nicht[Am] mehr rauch[Em]en so[F]llst, geht nich[G]t in mei[C]nen Ko[C7]pf.

[F]Hier steht no[G]ch der [C]Birnen[Am]schnaps, [F]den ich mir [G]jetzt ein[C]gie&szl[C7]ig;',

[Dm]Dir zum Gru[G7]ß, [C]der kein[Am]en Sc[Dm]hluck im Gla[G7]s verkom[C]men ließ.

[C]Schade, [G]da&szli[Am]g; du [Em]gehen m[F]uß[G]t, ausge[C]rechne[G]t heut',

[C]Dabei h&[G]auml;tt[Am]est du [Em]dic[F]h so an[G] dem Bi[C]ld erf[C7]reut.

[F]Wie die F[G]reunde u[C]m dich s[Am]teh'n,[F] und wie s[G]ie ver[C]st&ouml[C7];rt

[Dm]Witzchen ma[G7]chen, dam[C]it m[Am]an [Dm]keinen sich sc[G7]hneuzen [C]hört.

[C]Allen ha[G]st du d[Am]as ver[Em]erbt, w[F]as bei d[G]ir rumst[C]and,  [G]

[C]Deine Sc[G]hä[Am]tze ei[Em]ngetaus[F]cht f&uu[G]ml;r eine [C]Handvo[C7]ll Sand.

[F]Geige, B[G]üc[C]her, Bilde[Am]r, [F]Kram und [G]dein Lieb[C]lingsgl[C7]as.

[Dm]Bloß [G7]das [C]Erben macht[Am] uns [Dm]heut' doch k[G7]einen re[C]chten Spaß.

[C]Schade, [G]da&szli[Am]g; du [Em]gehen[F] mu&szlig[G];t vor d[C]er Erd[G]beer-Zeit.

[C]Auch dein [G]Most vom [Am]vor'gen [Em]Jahr [F]w&aum[G]l;re bald[C] so we[C7]it.

[F]Wenn du [G]heute d[C]en noch s[Am]iehst,[F] der uns're [G]Wege l[C]enkt,  [C7]

[Dm]Frag' ihn u[G7]nverbindl[C]ich [Am]mal, [Dm]was er sich [G7]dabei de[C]nkt.

[C]Sicher g[G]eht es [Am]dir bei[Em] ihm e[F]her [G]recht als s[C]chlecht[G].

[C]Sicher s[G]ucht er [Am]grade[Em] wen, [F]der dort [G]mit ihm z[C]echt. [C7]

[F]Hoch auf [G]deiner [C]Wolke[Am]nbank,[F] bei Taba[G]k und W[C]ein,   [C7]

[Dm]Leg zwis[G7]chen zwei Fla[C]schen [Am]mal [Dm]ein Wort f&uu[G7]ml;r uns[C] mit ein.

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