Nein, meine Söhne geb' ich nicht
Reinhard MeyVersion1
90
Chords in this song
Strum
D-DU-UDU
Ich denk' ich schreib euch besser schon beizeiten,
und sag euch heute schon endgültig ab.
Ihr braucht nicht lange Listen auszubreiten,
um zu sehen, daß ich auch zwei Söhne hab.
Ich lieb die beiden, das will ich euch sagen,
mehr als mein Leben, als mein Augenlicht.
und die, die werden keine Waffen tragen:
Nein, meine Söhne geb ich nicht.
Nein, meine Söhne geb ich nicht.
Ich habe sie die Achtung vor dem Leben,
vor jeder Kreatur als höchstem Wert,
ich habe sie Erbarmen und Vergeben,
und wo immer es ging Lieben gelehrt.
Nun werdet Ihr sie nicht mit Haß verderben,
kein Ziel und keine Ehre, keine Pflicht,
sind's wert, dafür zu töten und zu sterben.
Nein, meine Söhne geb ich nicht.
Nein, meine Söhne geb ich nicht.
Und sicher nicht für euch hat Ihre Mutter
sie unter Schmerzen auf die Welt gebracht.
Nicht für euch, und nicht als Kanonenfutter,
nicht für euch hab' ich manche Fiebernacht
verzweifelt an dem kleinen Bett gestanden,
und kühlt' ein kleines glühendes Gesicht,
bis wir in der Erschöpfung Ruhe fanden,
Nein, meine Söhne geb ich nicht.
Nein, meine Söhne geb ich nicht.
Sie werden nicht in Reih' und Glied marschieren,
nicht durchhalten, nicht kämpfen bis zuletzt,
auf einem gottverlassnen Feld erfrieren,
während Ihr euch in weiche Kissen setzt.
Die Kinder schützen vor allen Gefahren
ist doch meine verdammte Vaterpflicht.
Das heißt auch, sie vor euch zu bewahren.
Nein, meine Söhne geb ich nicht.
Nein, meine Söhne geb ich nicht.
Ich werde sie den Ungehorsam lehren,
den Widerstand und die Unbeugsamkeit.
Gegen jeden Befehl aufzubegehren,
und nicht zu buckeln vor der Obrigkeit.
Ich werd' sie lehren ihr'n eignen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem, als sich selber grad' zu stehen,
Nein, meine Söhne geb ich nicht.
Nein, meine Söhne geb ich nicht.
Und eher werde ich mit ihnen fliehen,
als daß ich sie zu euren Knechten mach.
eher mit ihnen in die Fremde ziehen,
in Armut, und wie Diebe in der Nacht.
Sie haben nur dies eine kurze Leben,
Ich schwör's und sag's euch gerade ins Gesicht:
Sie werden es für euren Wahn nicht geben!
Nein, meine Söhne geb ich nicht.
Nein, meine Söhne geb ich nicht.
the following verses are NOT from the Reinhard Mey-song but an addition of myself:
Ihr schürt die Angst vorm bösen Islamisten
Und druckt wertlos Papier und nennt es Geld
Nennt manchen Freiheitskämpfer Terroristen
Und schürt so Angst und Schrecken in der Welt
Kein elitärer Schwachsinn wirds verhindern
Die Propaganda fällt nicht ins Gewicht
Denn die nächste Zukunft die gehört den Kindern
und meine Kinder kriegt ihr nicht.
Nein, uns're Kinder kriegt ihr nicht.
Sie werden einst erwachsene Menschen werden
Und mit unsrer Hilfe störrisch, stolz und stark
Sie laufen nicht schafsähnlich in den Herden
Sondern unabhängig, gütig und autark
Und wenn ihr versucht die Freiheit zu entweihen
Wenn unter euch sie knirschend wankt, fast bricht,
Dann gibt es noch Millionen, die es schreien:
Nein, uns're Freiheit kriegt ihr nicht!
Nein, uns're Freiheit kriegt ihr nicht!
Ihr habt die Macht doch längst an uns verloren
Genau genommen: sie noch nie gehabt.
Denn als wir in diese Welt hineingeboren
Haben wir uns von der Nabelschnur gekappt
Ihr glaubt, ihr als Elite, seid die Schlauen,
doch fehlt euch etwas das bekommt ihr nicht,
und das ist unsre Liebe und Vertrauen
Und deshalb siegt ihr nicht
Nein, Elite
ihr siegt nicht.
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Readable chord sheet for Nein, meine Söhne geb' ich nicht by Reinhard Mey
Ich d[C]enk' ich schreib euch bes[G]ser schon beiz[C]eiten, und s[F]ag euch heute schon endgül[C]tig ab. Ihr bra[G]ucht nicht lange Listen auszu[Am]breiten, um zu seh[F]en, daß ich auch zwei S[G]öhne hab. Ich li[C]eb die beiden, d[F]as will ich euch sa[G]gen, mehr a[C]ls mein Leben, al[F]s mein Augenli[G]cht. und d[C]ie, die werden ke[F]ine Waffen [G]tra[Am]gen: [F]Nein, meine S&[G]ouml;hne geb i[Am]ch nicht. [F]Nein, meine S&[G]ouml;hne geb i[C]ch nicht. Ich ha[C]be sie die Acht[G]ung vor dem Le[C]ben, vor jed[F]er Kreatur als höchst[C]em Wert, ich ha[G]be sie Erbarmen und Verg[Am]eben, und wo im[F]mer es ging Lieben gel[G]ehrt. Nun we[C]rdet Ihr sie ni[F]cht mit Haß[G]; verderben, kein Zi[C]el und keine Eh[F]re, keine Pfli[G]cht, sind's w[C]ert, dafür z[F]u töte[G]n u[Am]nd zu sterben. [F]Nein, meine S&[G]ouml;hne geb i[Am]ch nicht. [F]Nein, meine S&[G]ouml;hne geb i[C]ch nicht. Und sic[C]her nicht fü[G];r euch hat Ihr[C]e Mutter sie unt[F]er Schmerzen auf die Welt geb[C]racht. Nicht fü[G];r euch, und nicht als K[Am]anonenfutter, nicht fü[F];r euch hab' ich manche Fi[G]ebernacht verz[C]weifelt an dem klei[F]nen Bett gesta[G]nden, und k&[C]uuml;hlt' ein kleine[F]s glü[G]hendes Gesicht, bis w[C]ir in der Ersch[F]öpfung [G]Ru[Am]he fanden, [F]Nein, meine S&[G]ouml;hne geb i[Am]ch nicht. [F]Nein, meine S&[G]ouml;hne geb i[C]ch nicht. Sie wer[C]den nicht in Re[G]ih' und Glied marsch[C]ieren, nicht durch[F]halten, nicht kämpfen b[C]is zuletzt, auf ein[G]em gottverlassnen Feld erf[Am]rieren, währ[F]end Ihr euch in weiche Kisse[G]n setzt. Die Ki[C]nder schüt[F]zen vor allen[G] Gefahren ist d[C]och meine verda[F]mmte Vaterpf[G]licht. D[C]as heißt auch,[F] sie vor euc[G]h [Am]zu bewahren. [F]Nein, meine S&[G]ouml;hne geb i[Am]ch nicht. [F]Nein, meine S&[G]ouml;hne geb i[C]ch nicht. Ich we[C]rde sie den Ung[G]ehorsam leh[C]ren, den Wid[F]erstand und die Unbeugsamk[C]eit. Gegen je[G]den Befehl aufzu[Am]begehren, und nic[F]ht zu buckeln vor der Obrig[G]keit. Ich we[C]rd' sie lehren ihr'n ei[F]gnen Weg zu ge[G]hen, vor kein[C]em Popanz, kei[F]nem Weltg[G]ericht, vor kei[C]nem, als sich sel[F]ber grad' zu s[G]te[Am]hen, [F]Nein, meine S&[G]ouml;hne geb i[Am]ch nicht. [F]Nein, meine S&[G]ouml;hne geb i[C]ch nicht. Und eh[C]er werde i[G]ch mit ihnen fli[C]ehen, als d[F]aß ich sie zu euren Knech[C]ten mach. e[G]her mit ihnen in die Fremde zi[Am]ehen, in Ar[F]mut, und wie Diebe in der Na[G]cht. Sie hab[C]en nur dies ei[F]ne kurze Leb[G]en, Ich schw[C]ör's und sag's euc[F]h gerade in[G]s Gesicht: Sie wer[C]den es fü[F];r euren Wahn n[G]ic[Am]ht geben! [F]Nein, meine S&[G]ouml;hne geb i[Am]ch nicht. [F]Nein, meine S&[G]ouml;hne geb i[C]ch nicht. the following verses are NOT from the Reinhard Mey-song but an addition of myself: Ihr sc[C]hürt die Angst v[G]orm b&oum[C]l;sen Islamisten Und dru[F]ckt wertlos Papier und nennt es Ge[C]ld Nennt man[G]chen Freiheitskämpfer [Am]Terroristen Und sch[F]ürt so Angst und Schrecken in d[G]er Welt Kein elit[C]ärer S[F]chwachsinn wird[G]s verhindern Die Pr[C]opaganda f&a[F]uml;llt nicht ins[G] Gewicht Denn die n&[C]auml;chste Zuku[F]nft die geh&oum[G]l;r[Am]t den Kindern [F]und meine Kind[G]er kriegt ihr [Am]nicht. [F]Nein, uns're K[G]inder kriegt i[C]hr nicht. Sie wer[C]den einst erwa[G]chsene Menschen we[C]rden Und mit uns[F]rer Hilfe störrisch, stolz u[C]nd stark Sie lau[G]fen nicht schafsähnlich in d[Am]en Herden Sondern un[F]abhängig, güt[G]ig und autark Und wenn i[C]hr versucht die Frei[F]heit zu entw[G]eihen Wenn un[C]ter euch sie knirs[F]chend wankt, fast br[G]icht, Dann gi[C]bt es noch Mill[F]ionen, die es s[G]ch[Am]reien: [F]Nein, uns're F[G]reiheit kriegt ihr ni[Am]cht! [F]Nein, uns're F[G]reiheit kriegt ihr ni[C]cht! Ihr ha[C]bt die Macht doch l&[G]auml;ngst an uns[C] verloren Gen[F]au genommen: sie noch nie geh[C]abt. Denn als wi[G]r in diese Welt hinein[Am]geboren Haben w[F]ir uns von der Nabelschnur gek[G]appt Ihr gla[C]ubt, ihr als Eli[F]te, seid die Sc[G]hlauen, doch fe[C]hlt euch etwas da[F]s bekommt ihr ni[G]cht, und d[C]as ist unsre Li[F]ebe und V[G]ert[Am]rauen U[F]nd des[G]halb siegt ihr ni[Am]cht N[F]ein, E[G]lite ihr siegt n[C]icht.