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Seemannsgrab

Schandmaul
Version1
90

Chords in this song

Strum
D-DU-UDU
 
 Am ersten  Tag - es graut  der Morgen, der Jüngling  holt  die Netze  ein.
 Es ist bitterkalt,  die Brise  steif, der Nebel  hüllt das  Boot ganz  ein.
 Er träumt  von warmer  Stube noch, als  die lieblich Stimme  ihn ereilt.
 Dich friert  wohl? Weißt  du, niemand friert,
 wenn er  in meinem Reich  verweilt."
 
 Was staunt  der Fischer, als er  erblickt ein Mädchen  auf  den nahen  Klippen,
wunderschön  ist's  anzusehen,  das wallend Haar,  die vollen  Lippen.
Doch  - oh je - dem Fischer  fröstelt,  als er den Unterleib  gewahrt.
 Nicht Beine,  einen Fischleib  sieht er und flieht  zum Hafen seiner Heimat.
 
 Man hört  Geschichten,  Mythen,  Sagen, engelsgleich  ihr golden  Haar,
 wüsste ich  nur wo, ich würd  es wagen, zu  lauschen  dem Gesang  - fürwahr!
 Für einen  Kuss von ihren  Lippen alles  geben,  was  ich hab!
 Mein Hab und Gut  und meine Seele...
 
 Am zweiten  Tag - die gleiche  Stelle, die ganze  Nacht an sie  gedacht.
 Die Schönheit  auf  der Klippe gestern  hat ihn um  den Schlaf gebracht.
Seine  Augen suchen  noch, als Gesänge  ihm sein  Herz erweichen:
 In meinem  Reich am Grund  der See, nie Schmerz  und Sorgen  dich erreichen!"
 
 Am dritten  Tag - die gleiche  Stelle, die ganze  Nacht lang hielt  er Wacht.
 Nicht aus  dem Ohr die süßen  Klänge, tiefe  Sehnsucht  ist entfacht.
 Er lehnt  sich weit über  die Reling  zu erblicken  diese  Frau.
 Da ist  sie, ganz nah bei  ihm und streckt  die Hände  nach  ihm  aus.
 
 |: Man hört  Geschichten,  Mythen,  Sagen, engelsgleich  ihr golden  Haar,
 wüsste ich  nur wo, ich würd  es wagen, zu  lauschen  dem Gesang  - fürwahr!
 Für einen  Kuss von ihren  Lippen alles  geben,  was  ich hab!
   (1. )
 Mein Hab und Gut und meine Seele... :|
 
 So komm  doch!", lockt sie und  er streckt sich, greift  behutsam ihre  Hand.
 Sie zieht  sanft und er lässt  sich  gleiten über  den Bootsrand.
Sie  umarmt ihn, küsst  ihn innig  - gerne lässt  er es  geschehen.
 Sie nimmt  ihn mit sich, immer  tiefer, und  er ward nie mehr  gesehen.
 
 |: Man hört  Geschichten,  Mythen,  Sagen, engelsgleich  ihr golden  Haar,
 wüsste ich  nur wo, ich würd  es wagen, zu  lauschen  dem Gesang  - fürwahr!
 Für einen  Kuss von ihren  Lippen alles  geben,  was  ich hab!
   (1. )
 Mein Hab und Gut und meine Seele... :|
 ...würd folgen in ihr Seemannsgrab.
   würd  folgen  in  ihr Seemannsgrab.

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Readable chord sheet for Seemannsgrab by Schandmaul

[D] [A]   [Bb] [Bb] [Csus4] [C]

Am [D]ersten Tag - es [A]graut der Morgen, der [Bb]Jüngling holt[Csus4] die Netz[C]e ein.
Es ist b[D]itterkalt, die B[A]rise steif, der N[Bb]ebel hüllt [Csus4]das Boot ganz[C] ein.
Er [D]träumt von wa[A]rmer Stube noch, als[Bb] die lieblich St[Csus4]imme ihn [C]ereilt.
Dich [D]friert wohl? Weiß[A]t du, niemand friert,
wenn [Bb]er in meinem [Csus4]Reich ver[C]wei[D]lt."

   [D]  [A]   [Bb] [Bb] [Csus4] [C]

Was [D]staunt der Fischer, als [A]er erblickt ein [Bb]Mädchen auf[Csus4] den nahe[C]n Klippen,
[D]wunderschön i[A]st's anzusehen,[Bb] das wallend Haar,[Csus4] die volle[C]n Lippen.
[D]Doch - oh je - dem [A]Fischer fröstelt,[Bb] als er den U[Csus4]nterleib ge[C]wahrt.
Nicht [D]Beine, einen [A]Fischleib sieht er und [Bb]flieht zum Hafen [Csus4]seiner [C]Heim[D]at.

   [D]  [A]   [Bb] [Bb] [Csus4] [C]

Man [E]hört Geschich[B]ten, Myt[C]hen, Sagen, e[G]ngelsgleich[D] ihr go[E]lden Haar,
wüsste ich[B] nur wo, ich w&u[C]uml;rd es wagen, zu[G] lausc[D]hen dem Ge[E]sang - fürwahr!
Für e[B]inen Kuss von i[C]hren Lippen a[G]lles ge[D]ben, was[E] ich hab!
Mein Hab und [B]Gut und meine [C]Seele...

  [D] [A]   [Bb] [Bb] [Csus4] [C]

Am [D]zweiten Tag - die [A]gleiche Stelle, die [Bb]ganze Nacht an [Csus4]sie gedac[C]ht.
Die [D]Schönheit auf[A] der Klippe ges[Bb]tern hat ihn um[Csus4] den Schlaf [C]gebracht.
[D]Seine Augen [A]suchen noch, als Ge[Bb]sänge ihm s[Csus4]ein Herz e[C]rweichen:
In [D]meinem Reich am [A]Grund der See, nie [Bb]Schmerz und Sorgen [Csus4]  dich erreic[C]hen[D]!"

   [D]  [A]   [Bb] [Bb] [Csus4] [C]

Am [D]dritten Tag - die [A]gleiche Stelle, die [Bb]ganze Nacht lang [Csus4]hielt er Wac[C]ht.
Nicht [D]aus dem Ohr die [A]süß[Bb]en Klänge, [Csus4]tiefe Sehn[C]sucht ist entfacht.
Er [D]lehnt sich weit &[A]uuml;ber die Re[Bb]ling  zu erbli[Csus4]cken dies[C]e Frau.
Da [D]ist sie, ganz nah [A]bei ihm und [Bb]streckt die H&auml[Csus4];nde nac[C]h ih[D]m aus.

   [D]  [A]   [Bb] [Bb] [Csus4] [C]

|: Man [E]hört Geschich[B]ten, Myt[C]hen, Sagen, e[G]ngelsgleich[D] ihr go[E]lden Haar,
wüsste ich[B] nur wo, ich w&u[C]uml;rd es wagen, zu[G] lausc[D]hen dem Ge[E]sang - fürwahr!
Für e[B]inen Kuss von i[C]hren Lippen a[G]lles ge[D]ben, was[E] ich hab!
             [B]             [C]   (1. [G] [D])
Mein Hab und Gut und meine Seele...         :|

  [D] [A]   [Bb] [Bb] [Csus4] [C]

So [D]komm doch!", lockt sie [A]und er streckt sich, [Bb]greift behutsam [Csus4]ihre Han[C]d.
Sie [D]zieht sanft und er l[A]ässt s[Bb]ich gleiten [Csus4]über[C] den Bootsrand.
[D]Sie umarmt ihn, [A]küsst ihn inn[Bb]ig - gerne l&au[Csus4]ml;sst er e[C]s geschehen.
Sie [D]nimmt ihn mit sich, [A]immer tiefer, [Bb]und er ward nie [Csus4]mehr ges[C]ehe[D]n.

   [D]  [A]   [Bb] [Bb] [Csus4] [C]

|: Man [E]hört Geschich[B]ten, Myt[C]hen, Sagen, e[G]ngelsgleich[D] ihr go[E]lden Haar,
wüsste ich[B] nur wo, ich w&u[C]uml;rd es wagen, zu[G] lausc[D]hen dem Ge[E]sang - fürwahr!
Für e[B]inen Kuss von i[C]hren Lippen a[G]lles ge[D]ben, was[E] ich hab!
             [B]             [C]   (1. [G] [D])
Mein Hab und Gut und meine Seele...         :|

...würd folgen in ihr Seema[D]nns[A]grab[Bb].  [Bb]     [Csus4]           [C]
  [D]  [A]    [Bb]  w&uum[Bb]l;rd fo[Csus4]lgen in[C] ihr Seemannsg[D]rab.

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