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Sandlerkönig Eberhard

EAV
Version1
90

Chords in this song

Strum
D-DU-UDU
Ein  wahrer Musterknabe  war der Eberhard,  nach  Schwiegermutterart.
 Im Kirchenchor  und als  Student stieg  er steil empor,  bis er  sein Herz verlor.
 Der Name  der war Julia, sie  brach ihm das Herz,
doch  als sie ihn dann  verließ,  warf er sein junges Leben  abgrundwärts.
 Schon bald  sah man  den Eberhard,  das Auge rot, die Leber hart,
immer  tiefer  in  die Gosse sinken.
 Sein äußeres  war dubios,  arbeits- und auch obdachlos war er,
und  fing  schon langsam  an zu stinken.
 Doch ganz  egal wie  tief  er fiel,der Eberhard verfiel mit Stil,
 er war ein  Sandler  ganz besondrer  Art.
 Der einzige  von Südbahnhof,der  statt Fusel Glühwein soff,
das  war der  Sandlerkönig  Eberhard.
 Legt er im  Park sich  nachts  zur Ruh, deckt er sich mit dem Spiegel zu,
 und traurig  denkt  er an die Zeit  zurück.
 Er schaut  sich das  Photo  an, das er kaum noch halten kann,
 die Julia,  die war sein ganzes Glück.
 Er war der  Sandlerkönig,  er war wie der Wein,
ein  Vagabund,  o  bella more, so echt und rein.
 Er war der  Sandlerkönig,  er war wie der Wein,
doch  wie  bei Romeo  und Julia, es hat nicht sollen sein.
 Der Sandlerkönig Eberhard macht vor dem Tresen ein Spagat,
 da sieht er plötzlich eine Sandlerin.Obwohl sie nicht nach Flieder richt,
 der Eberhard gleich niederbricht,es zieht ihn einfach magisch zu ihr hin.
 Er sagt zu ihr: Pardon Madam,kann i an Zigaretten ham,
 und er schenkt ihr einen tiefen Blick.Auf einmal schreit er, jesses na,
 bei meiner Seel, die Julia,es ist Liebe auf den letzten hick.
 Er war der Sandlerkönig...
 Die beiden soffen Hand in Hand,
 im Glücksrausch alles durcheinand:Fusel, Spiritus und Methanol.
 Doch die Feier währt nur kurz,die Juli kriegt an Lebersturz,
 rülpst, und sagt dem Dasein lebewohl.Der Eberhard rief Liebste nein,
 willst du nicht, will auch ich nicht sein,
 und nimmt den Todessaft aus ihrer Hand.Weil ihm im Leben nichts mehr bleibt,
 auch er sich mit dem Rest entleibt,was weiß i, villeicht sinds jetzt beinand.

Source: Songsterr · Rights holder? Request removal.

Readable chord sheet for Sandlerkönig Eberhard by EAV

[C]Ein wahrer Mu[G]sterkn[F]abe war der [C]Eberhard, n[F]ach Schwiegermu[C]tterart.
Im K[C]irchenchor und [G]als Student [F]stieg er steil em[C]por, bis [F]er sein Herz ve[C]rlor.
Der [G]Name der war [Am]Julia, [F]sie brach ihm das [C]Herz,
[G]doch als sie ihn [Am]dann verließ,[Eb] warf er sein junges L[Ab]eben a[G]bgrundwärts.
[C] [F] [G] [G][F][C]
Schon ba[C]ld sah m[G]an den [F]Eberhar[C]d, das Auge rot, die Leber hart,
[F]immer ti[G]efer in[C] die Gosse sinken.
Sein &au[C]ml;u&szl[G]ig;eres[F] war du[C]bios, arbeits- und auch obdachlos war er,
[F]und fing[G] schon [C]langsam an zu stinken.
Doch gan[G]z egal w[F]ie tief[C] er fiel,der Eberhard verfiel mit Stil,
er war e[F]in Sandl[G]er ganz besondr[C]er Art.
Der einz[C]ige von [G]Sü[F]dbahnho[C]f,der statt Fusel Glühwein soff,
[F]das war [G]der San[C]dlerkönig Eberhard.
Legt er [G]im Park [F]sich na[C]chts zur Ruh, deckt er sich mit dem Spiegel zu,
und trau[F]rig denk[G]t er an die Zei[C]t zurück.
Er schau[G]t sich d[F]as Phot[C]o an, das er kaum noch halten kann,
die Juli[F]a, die war sein ganzes G[G]lück.
Er war d[C]er Sandl[F]erkönig, er war wie der Wein,
[G]ein Vaga[F]bund, o[C] bella more, so echt und rein.
Er war d[C]er Sandl[F]erkönig, er war wie der Wein,
[G]doch wie[F] bei Ro[C]meo und Julia, es hat nicht sollen sein.

Der Sandlerkönig Eberhard macht vor dem Tresen ein Spagat,
da sieht er plötzlich eine Sandlerin.Obwohl sie nicht nach Flieder richt,
der Eberhard gleich niederbricht,es zieht ihn einfach magisch zu ihr hin.
Er sagt zu ihr: Pardon Madam,kann i an Zigaretten ham,
und er schenkt ihr einen tiefen Blick.Auf einmal schreit er, jesses na,
bei meiner Seel, die Julia,es ist Liebe auf den letzten hick.
Er war der Sandlerkönig...
Die beiden soffen Hand in Hand,
im Glücksrausch alles durcheinand:Fusel, Spiritus und Methanol.
Doch die Feier währt nur kurz,die Juli kriegt an Lebersturz,
rülpst, und sagt dem Dasein lebewohl.Der Eberhard rief Liebste nein,
willst du nicht, will auch ich nicht sein,
und nimmt den Todessaft aus ihrer Hand.Weil ihm im Leben nichts mehr bleibt,
auch er sich mit dem Rest entleibt,was weiß i, villeicht sinds jetzt beinand.

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