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Zehlendorfmadchen

Marc-uwe Kling
Version1
90

Chords in this song

Strum
D-DU-UDU
 Ich sitze  hier in Zehlendorf  und warte  auf den Bus,
ich  will hier weg,  das ist der Grund,  warum ich warten muss.
 Der Bus  kommt nich,  wie könnt'  es anders sein,
 stattdessen  kommt ein  Schrank und haut  mir eine rein.
 Ich sag: Du  bist doch Proletarier, vereinig  dich mit mir!
 doch er  schnappt mich am Kragen  und schleift mich  zurück zu ihr,
 vorbei  am eig'nen Wasserfall,  zum beheizten  Swimmingpool,
 dort sitzt  sie und heult  in 'nem antiken  Schaukelstuhl.
 Bei dem Refrain war ich mir nicht hunderprozentig sicher ob ein G statt
 einem E gespielt wird. Probierts aus wie es euch am besten gefällt.
 Ich sag: Zehlendorf-Mädchen,  aus uns wird nie  was werden,
Ich  träum nachts  von Anarchie  und du von deinen  Pferden.
Oh,  Zehlendorf-Mädchen,  wir hatten nur  ne Nacht,
 und, Ann-Kathrin,  ich glaub,  wir ha'm das Beste  draus gemacht.
 Du sagst,  Nächstenliebe  find'st du gut,  aber Leistung muss sich lohnen,
 und jeder,  der sich anstrengt,  kann in so  'ner Villa wohnen.
 Und wer  in uns'rer Welt  an Armut  noch krepiert,
 versucht's  einfach nicht hart  genug, hat das Spiel  nur nicht kapiert.
 Auf deinem Schreibtisch  liegt Dale Carnegies  "Sorge  dich nicht, lebe!"
komm'  mal aus dei'm Schloss  heraus und sorge  dich. Dann, Babe.
Zehlendorf-Mädchen,  aus uns wird nie  was werden,
Ich  träum nachts  von Anarchie  und du von deinen  Pferden.
Oh,  Zehlendorf-Mädchen,  wir hatten nur  ne Nacht,
 und, Ann-Kathrin,  ich glaub,  wir ha'm das Beste  draus gemacht.
Du  musst niemals arbeiten,  und du hast  noch nie geputzt,
 jetzt weißt  du wenigstens,  wie das  ist, wenn man dich ausnutzt.
 Und wenn  mal wieder jemand  klagt, dass  man ihn ausbeutet,
 dann kannst  du deinem Vater  sagen, du  weißt, was das bedeutet.
Jetzt  sagst du, ich wär  ein Arschloch, und  wahrscheinlich hast du recht,
 du siehst,  man kann das Spiel  kapier'n und trotzdem  geht's ei'm schlecht!
 Denn manchen  fliegt die Liebe  zu, mancher muss  die Füße sich wundlaufen,
 doch das  Beste wussten schon  die Beatles: Man kann  sie sich nicht kaufen!
 Oh, Ann-Kathrin, Greta-Marleen, Regine-Sophie, Lena-Madleen,
Zehlendorf-Mädchen!
Was  nix kostet, is nix  wert,
 und wer nix hat,  der lebt verkehrt,
Zehlendorf-Mädchen,  Zehlendorf-Mädchen...

Source: Songsterr · Rights holder? Request removal.

Readable chord sheet for Zehlendorfmadchen by Marc-uwe Kling

Ich [F]sitze hier in [G]Zehlendorf und [Am]warte auf den Bus,
[F]ich will hier [G]weg, das ist der [E]Grund, warum ich warten muss.
Der [F]Bus kommt nic[G]h, wie [Am]könnt' es anders sein,
sta[F]ttdessen kommt [G]ein Schrank und [E]haut mir eine rein.
Ich sag: [F]Du bist doch Prole[G]tarier, [Am]vereinig dich mit mir!
doch [F]er schnappt mich am K[G]ragen und schleift [E]mich zurück zu ihr,
vor[F]bei am eig'nen [G]Wasserfall, zum [Am]beheizten Swimmingpool,
dort [F]sitzt sie und [G]heult in 'nem [E]antiken Schaukelstuhl.

Bei dem Refrain war ich mir nicht hunderprozentig sicher ob ein G statt
einem E gespielt wird. Probierts aus wie es euch am besten gefällt.

Ich sag: [C]Zehlendorf-[E]Mädc[Am]hen, aus uns wird nie[F] was werden,
[C]Ich träum nachts[E] von Anarchie[Am] und du von de[F]inen Pferden.
[C]Oh, Zehlendorf-[G]Mädc[Am]hen, wir hatten nu[F]r ne Nacht,
und, [C]Ann-Kathrin, ich [E]glaub, wir ha'm das [Am]Beste draus [F]gemacht.

Du sagst,[F] Nächsten[G]liebe find'st du gut,[Am] aber Leistung muss sich lohnen,
und [F]jeder, der sich [G]anstrengt, kann in [E]so 'ner Villa wohnen.
Und [F]wer in uns'rer [G]Welt an [Am]Armut noch krepiert,
ver[F]sucht's einfach nicht [G]hart genug, hat das [E]Spiel nur nicht kapiert.
Auf deinem [F]Schreibtisch liegt Dale [G]Carnegies "[Am]Sorge dich nicht, lebe!"
[F]komm' mal aus dei'm [G]Schloss heraus und [E]sorge dich. Dann, Babe.

[C]Zehlendorf-[E]Mädc[Am]hen, aus uns wird nie[F] was werden,
[C]Ich träum nachts[E] von Anarchie[Am] und du von de[F]inen Pferden.
[C]Oh, Zehlendorf-[E]Mädc[Am]hen, wir hatten nu[F]r ne Nacht,
und, [C]Ann-Kathrin, ich [E]glaub, wir ha'm das [Am]Beste draus [F]gemacht.

[F]Du musst niemals [G]arbeiten, und du [Am]hast noch nie geputzt,
jetzt [F]weißt du wenigs[G]tens, wie das[E] ist, wenn man dich ausnutzt.
Und [F]wenn mal wieder [G]jemand klagt, [Am]dass man ihn ausbeutet,
dann [F]kannst du deinem [G]Vater sagen, [E]du weißt, was das bedeutet.

[F]Jetzt sagst du, ich wär[G] ein Arschloch, und[Am] wahrscheinlich hast du recht,
du [F]siehst, man kann das [G]Spiel kapier'n und [E]trotzdem geht's ei'm schlecht!
Denn [F]manchen fliegt die [G]Liebe zu, mancher [Am]muss die Füße sich wundlaufen,
doch [F]das Beste wussten [G]schon die Beatles: Man [E]kann sie sich nicht kaufen!
Oh, [C]Ann-[E]Kathrin, [Am]Greta-[F]Marleen, [C]Regine-[E]Sophie, [Am]Lena-[F]Madleen,

[C]Zehlendorf-[E]Mädc[Am]hen!  [F]
[C]Was nix kostet, is [E]nix wert,
und wer nix [Am]hat, der lebt ver[F]kehrt,
[C]Zehlendorf-[E]Mädc[Am]hen[F],  [C]     Zehlen[E]dorf-M&[Am]aum[F]l;[C]dchen...

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