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Vielleicht Wirds Nie Wieder So Schon

Gerhard Schoene
Version1
90

Chords in this song

Strum
D-DU-UDU
Ich  denk noch manchmal  an den Sonntag,
 ich war vielleicht  acht Jahre alt.
 Ich ging mit Vater  ins Museum,
 da drinnen war  es hundekalt.
Er  nahm mich unter  seinen Mantel
 und sagte: "Komm, wir spieln  Kamel!"
Wir  stapften kichernd  durchs Museum,
die  Aufsichtstanten guckten  scheel.
An  der verschneiten  Haltestelle
 durft ich auf seinen Füßen  stehn.
Ich  hielt mich fest  an ihm und dachte:
"Vielleicht  wird ‘s nie  wieder  so schön.
 Bevor wir auseinander gingen,
 fuhr unsere Klasse noch einmal
 in ein Barackenferienlager
 mit einem kleinen See im Tal.
 Am letzten Abend ein Getuschel:
 "Wir treffen uns am See heut Nacht."
 Wir schlichen uns aus den Baracken,
 die Lehrer sind nicht aufgewacht.
 Wir schwammen nackt ans andre Ufer
 und haben uns schüchtern angesehn
 im weißen Mondlicht. Und ich dachte:
 "Vielleicht wird ‘s nie wieder so schön,
 hee, mmh, vielleicht wird ‘s nie wieder so schön."
 Am Bahnsteig lernte ich sie kennen,
 sie hatten ihren Zug verpasst,
 die sieben polnischen Studenten,
 jetzt waren sie bei mir zu Gast.
 Die Mädchen schmierten ein paar Brote,
 die Jungen haben Wein besorgt,
 und ich hab mir bei meinen Nachbarn
 'nen Stapel Decken ausgeborgt.
 Wir sangen "Dona nobis pacem",
 "Give peace a chance" und "Penny Lane".
 Als wir uns früh umarmten, dacht ich:
 "Vielleicht wird ‘s nie wieder so schön,
 mmh, hee, vielleicht wird ‘s nie wieder so schön."
 Damals im Zelt mit meiner Freundin,
 die erste Nacht mit ihr allein.
 Wir wagten nicht, uns auszuziehen
 und krochen in den Schlafsack rein.
 Wir schmiegten uns ganz aneinander,
 ich hab nur ihr Gesicht berührt.
 Als sie schon schlief, hab ich noch immer
 ihr Atmen wie ein Glück gespürt.
 Obwohl mir schon die Arme schmerzten,
 ich dacht nicht dran, mich umzudrehn.
 Es wurde Morgen, und ich dachte:
 "Vielleicht wird ‘s nie wieder so schön,
 mmh, vielleicht wird ‘s nie wieder so schön."
 Noch manchmal, wenn wir uns umarmten,
 oft grundlos traurig, grundlos froh.
 Einmal, als ich ein Mädchen hörte
 in einer Kirche, irgendwo.
 Als wir klitschnass am Waldrand hockten,
 und ein Regenbogen stand.
 Und wenn ich plötzlich Menschen mochte,
 die ich zuvor noch nicht gekannt.
 Wenn ich ‘s vor Heimweh nicht mehr aushielt,
 fuhr nachts zurück, um dich zu sehn.
 In vielen Augenblicken dacht ich:
 "Vielleicht wird ‘s nie wieder so schön,
 mmh, hee, vielleicht wird ‘s nie wieder so schön."

Source: Songsterr · Rights holder? Request removal.

Readable chord sheet for Vielleicht Wirds Nie Wieder So Schon by Gerhard Schoene

[E]Ich denk noch [A]manchmal an den [E]Sonntag,
ich war viellei[B]cht acht Jahre [E]alt.
Ich ging mit [A]Vater ins [E]Museum,
da drinnen [B]war es hunde[E]kalt.
[A]Er nahm mich [E]unter seinen [A]Mantel
und sagte: "Komm, wir spie[B]ln Kamel!"
[E]Wir stapften kic[A]hernd durchs [E]Museum,
[A]die Aufsichts[E]tanten [B]guckten s[E]cheel.
[C#]An der verschn[Ab]eiten Haltes[A]tell[E]e
durft ich auf seinen Fü&s[B]zlig;en stehn.
[E]Ich hielt mich [A]fest an ihm und d[E]achte:
[A]"Vielleicht wird ‘s [E]nie wieder[B] so sch[E]ön.

Bevor wir auseinander gingen,
fuhr unsere Klasse noch einmal
in ein Barackenferienlager
mit einem kleinen See im Tal.
Am letzten Abend ein Getuschel:
"Wir treffen uns am See heut Nacht."
Wir schlichen uns aus den Baracken,
die Lehrer sind nicht aufgewacht.
Wir schwammen nackt ans andre Ufer
und haben uns schüchtern angesehn
im weißen Mondlicht. Und ich dachte:
"Vielleicht wird ‘s nie wieder so schön,
hee, mmh, vielleicht wird ‘s nie wieder so schön."

Am Bahnsteig lernte ich sie kennen,
sie hatten ihren Zug verpasst,
die sieben polnischen Studenten,
jetzt waren sie bei mir zu Gast.
Die Mädchen schmierten ein paar Brote,
die Jungen haben Wein besorgt,
und ich hab mir bei meinen Nachbarn
'nen Stapel Decken ausgeborgt.
Wir sangen "Dona nobis pacem",
"Give peace a chance" und "Penny Lane".
Als wir uns früh umarmten, dacht ich:
"Vielleicht wird ‘s nie wieder so schön,
mmh, hee, vielleicht wird ‘s nie wieder so schön."

Damals im Zelt mit meiner Freundin,
die erste Nacht mit ihr allein.
Wir wagten nicht, uns auszuziehen
und krochen in den Schlafsack rein.
Wir schmiegten uns ganz aneinander,
ich hab nur ihr Gesicht berührt.
Als sie schon schlief, hab ich noch immer
ihr Atmen wie ein Glück gespürt.
Obwohl mir schon die Arme schmerzten,
ich dacht nicht dran, mich umzudrehn.
Es wurde Morgen, und ich dachte:
"Vielleicht wird ‘s nie wieder so schön,
mmh, vielleicht wird ‘s nie wieder so schön."

Noch manchmal, wenn wir uns umarmten,
oft grundlos traurig, grundlos froh.
Einmal, als ich ein Mädchen hörte
in einer Kirche, irgendwo.
Als wir klitschnass am Waldrand hockten,
und ein Regenbogen stand.
Und wenn ich plötzlich Menschen mochte,
die ich zuvor noch nicht gekannt.
Wenn ich ‘s vor Heimweh nicht mehr aushielt,
fuhr nachts zurück, um dich zu sehn.
In vielen Augenblicken dacht ich:
"Vielleicht wird ‘s nie wieder so schön,
mmh, hee, vielleicht wird ‘s nie wieder so schön."

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