Vom Truge
FaunVersion1
90
Chords in this song
Strum
D-DU-UDU
Warum bin ich nicht der Rasen,
der empfängt in schöner Nacht,
meine Schäfferin zum Schlafe,
den die Liebe wohl bewacht?
Warum bin ich nicht die Brise,
streichelnd über ihren Bauch,
unter ihrem Fuß die Wiese
und in ihrem Mund der Hauch?
Warum bin ich nicht die Welle,
die im Schoße sie empfängt,
warum bin ich nicht die helle
Kette, die sie um sich hängt?
Warum bin ich nicht der Spiegel,
der ihr schönes Antlitz zeigt,
ihren Augen dieses Siegel
ihrer Pracht entgegenneigt?
Warum bin ich nicht die Laute,
über die ihr Finger schwirrt?
Zärtlich klingt mir die vertraute
Stimme, die das Herz verwirrt.
nur ein zupfen dieser Schönen
nähme mich sogleich hinfort
alle meine Saiten tönen,
mit den ihren im Akkord.
Warum bin ich nicht die Spindel,
könnte immer bei ihr stehn,
und in einem süßem Schwindel,
würde ihre Hand mich drehn?
Warum bin ich nicht der Roggen,
den sie feuchtet mit dem Mund,
ich wäre nie verdorrt und trocken,
ich wäre glücklich und gesund?
Warum kann ich nicht im Fluge
eines Traumes ihr Herz erstehn,
warum kann ich nicht vom Truge,
in die Wahrheit übergehn?
Aber Ehrgeiz hat auf Erden
meine Brust zu stolz geschwellt.
Denn alles möcht ich gerne werden,
alles was ihr wohl gefällt.
Denn alles möcht ich gerne werden,
alles was ihr wohl gefällt.
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Readable chord sheet for Vom Truge by Faun
[Am]Warum bin ich nicht der [Dm]Rasen, der empf&[Am]auml;ngt [E]in sch&[Am]ouml;ner Nacht, meine [Am]Schäfferin z[Dm]um Schlafe, den die [Am]Liebe w[E]ohl bew[Am]acht? Warum b[C]in ich nicht die [G7]Brise, streichelnd [Am]über ih[E]ren Bauch, unter ih[Am]rem Fuß[Dm] die Wiese und in ih[Am]rem Mun[E]d der [Am]Hauch? Warum bin i[Am]ch nicht die W[Dm]elle, die im S[Am]cho&szl[E]ig;e sie[Am] empfängt, warum [Am]bin ich nicht die hel[Dm]le Kette, die[Am] sie um [E]sich h&au[Am]ml;ngt? Warum b[C]in ich nicht [G7]der Spiegel, der ihr s[Am]chönes Ant[E]litz zeigt, ihren Au[Am]gen dieses Si[Dm]egel ihrer P[Am]racht entg[E]egennei[Am]gt? Warum bi[Am]n ich nicht die [Dm]Laute, über d[Am]ie ihr F[E]inger s[Am]chwirrt? Zärtl[Am]ich klingt mir di[Dm]e vertraute Stimme, d[Am]ie das Her[E]z verwirrt[Am]. nur ein [C]zupfen dieser Sc[G]hönen nähm[Am]e mich sogleich[E] hinfort [Am]alle meine Saiten[Dm] tönen, [Am]mit den ihren [E]im Akko[Am]rd. Warum b[Am]in ich nicht die Sp[Dm]indel, kön[Am]nte imm[E]er bei ihr[Am] stehn, und in ei[Am]nem sü&s[Dm]zlig;em Schwindel, wü[Am];rde ih[E]re Hand m[Am]ich drehn? Warum [C]bin ich nicht [G]der Roggen, den si[Am]e feuchtet mit [E]dem Mund, ich w&a[Am]uml;re nie verdo[Dm]rrt und trocken, ich w&au[Am]ml;re gl&u[E]uml;ckl[Am]ich und gesund? Warum kan[Am]n ich nicht im [Dm]Fluge eines Tra[Am]umes ihr [E]Herz er[Am]stehn, warum kan[Am]n ich nicht vom Tr[Dm]uge, in die Wa[Am]hrheit [E]ü[Am]bergehn? Aber Ehrg[C]eiz hat auf E[G]rden meine Br[Am]ust zu stolz geschwe[E]llt. Denn alles m[Am]öcht ich ger[Dm]ne werden, alles [Am]was ihr [E]wohl ge[Am]fällt. Denn alles [Am]möcht ich g[Dm]erne werden, alles [Am]was ihr [E]wohl ge[Am]fällt.