Skip to content
FreeGuitarTabs

An Der Zeit

Eric Fish
Version1
90

Chords in this song

Strum
D-DU-UDU
Weit  in der Champagne  im Mittsommergrün,
 Dort wo  zwischen Grabkreuzen Mohnblumen blüh'n,
 Da flüstern  die Gräser  und wiegen sich leicht,
 Im Wind,  der sanft über  das Gräberfeld  streicht.
 Auf Deinem Kreuz finde ich toter  Soldat,
 Deinen Namen  nicht, nur Ziffern und jemand hat
 die Zahl  Neunzehnhundertundsechzehn  gemalt
 und Du warst  nicht einmal neunzehn Jahre alt.
 Ja auch Dich  haben sie schon genauso  belogen
 So wie sie  es mit uns heute immer  noch tun,
 und Du hast  ihnen alles gegeben:
 Deine Kraft,  Deine Jugend,  Dein Leben.
 Hast du, toter  Soldat, mal ein Mädchen  geliebt?
 Sicher nicht,  denn nur dort, wo es Frieden gibt,
 können  Zärtlichkeit  und Vertrauen gedeihn,
 warst Soldat,  um zu sterben, nicht um  jung zu sein.
 Vielleicht dachtest du dir, ich falle  schon bald,
 nehme mir  mein Vergnügen, wie  es kommt, mit  Gewalt.
 Dazu warst  du entschlossen, hast dich  aber dann
 vor dir selber  geschämt und  es doch nie  getan.
 Ja auch Dich  haben sie schon genauso  belogen
 So wie sie  es mit uns heute immer  noch tun,
 und Du hast  ihnen alles gegeben:
 Deine Kraft,  Deine Jugend,  Dein Leben.
 Soldat, gingst  du gläubig  und gern in  den Tod?
 Oder hast  du verzweifelt, verbittert,  verroht,
 deinen wirklichen  Feind nicht erkannt  bis zum Schluss?
 Ich hoffe,  es traf dich ein sauberer Schuss.
 Oder hat ein Geschoß dir  die Glieder zerfetzt,
 Hast du nach  deiner Mutter geschrien  bis zuletzt,
 Bist auf  deinen Beinstümpfen  weitergerannt,
 Und Dein  Grab, birgt es mehr als ein Bein,  eine Hand.
 Ja auch Dich  haben sie schon genauso  belogen
 So wie sie  es mit uns heute immer  noch tun,
 und Du hast  ihnen alles gegeben:
 Deine Kraft,  Deine Jugend,  Dein Leben.
 Es blieb  nur das Kreuz als die einzige Spur
von  deinem Leben, doch hör  meinen  Schwur,
 für  den Frieden zu kämpfen  und wachsam zu sein:
 Fällt  die Menscheit noch einmal  auf Lügen  herein,
 Dann kann es geschehen, dass bald niemand  mehr lebt,
 niemand, der  die Milliarden von Toten  begräbt.
 Doch längst  finden sich mehr und mehr  Menschen bereit,
 diesen Krieg  zu verhindern, es ist  an der Zeit.
 Ja auch Dich  haben sie schon genauso  belogen
 So wie sie  es mit uns heute immer  noch tun,
 und Du hast  ihnen alles gegeben:
 Deine Kraft,  Deine Jugend,  Dein Leben.

Source: Songsterr · Rights holder? Request removal.

Readable chord sheet for An Der Zeit by Eric Fish

[G]Weit in der Champagn[C]e im Mitts[Am]ommergrün,
Dort [D]wo zwischen Grabkreuzen [G]Mohnblumen [D]blüh'n,
Da [G]flüstern die Gr&aum[C]l;ser und wiegen sich leicht,
Im [D]Wind, der sanft über[C] das Gr&aum[G]l;berfeld streicht.
Auf Deinem Kreuz finde ich [Am]toter Soldat,
Deinen [D7]Namen nicht, nur Ziffern und [G]jemand [D]hat
die [G]Zahl Neunzehnhundertund[Am]sechzehn gemalt
und Du [D]warst nicht einmal neunzehn [C]Jahre [G]alt.

Ja auch [D]Dich haben sie schon ge[C]nauso be[G]logen
So wie [D]sie es mit uns heute [C]immer noch [G]tun,
und Du [C]hast ihnen alles ge[D]geben:
Deine [G]Kraft, Deine [C]Jugend, Dein [D]Le[G]ben.

Hast du, [G]toter Soldat, mal ein [C]Mädch[Am]en geliebt?
Sicher [D]nicht, denn nur dort, wo es [G]Frieden [D]gibt,
kö[G]nnen Zärtlichke[C]it und Vertrauen gedeihn,
warst [D]Soldat, um zu sterben, nicht [C]um jung zu [G]sein.
Vielleicht dachtest du dir, ich [Am]falle schon bald,
nehme [D7]mir mein Vergnügen, wi[G]e es kommt, m[D]it Gewalt.
Dazu [G]warst du entschlossen, hast [Am]dich aber dann
vor dir [D]selber geschämt un[C]d es doch n[G]ie getan.

Ja auch [D]Dich haben sie schon ge[C]nauso be[G]logen
So wie [D]sie es mit uns heute [C]immer noch [G]tun,
und Du [C]hast ihnen alles ge[D]geben:
Deine [G]Kraft, Deine [C]Jugend, Dein [D]Le[G]ben.

Soldat, [G]gingst du gläubig[C] und gern in[Am] den Tod?
Oder [D]hast du verzweifelt, ver[G]bittert, ver[D]roht,
deinen [G]wirklichen Feind nicht er[C]kannt bis zum Schluss?
Ich [D]hoffe, es traf dich ein [C]sauberer [G]Schuss.
Oder hat ein Geschoß di[Am]r die Glieder zerfetzt,
Hast du [D7]nach deiner Mutter ge[G]schrien bis zu[D]letzt,
Bist [G]auf deinen Beinstüm[Am]pfen weitergerannt,
Und [D]Dein Grab, birgt es mehr als ein [C]Bein, eine [G]Hand.

Ja auch [D]Dich haben sie schon ge[C]nauso be[G]logen
So wie [D]sie es mit uns heute [C]immer noch [G]tun,
und Du [C]hast ihnen alles ge[D]geben:
Deine [G]Kraft, Deine [C]Jugend, Dein [D]Le[G]ben.

Es [G]blieb nur das Kreuz als die [C]einzige [Am]Spur
[D]von deinem Leben, doch [C]hör me[D]inen Schwur,
für[G] den Frieden zu kä[C]mpfen und wachsam zu sein:
Fällt[D] die Menscheit noch einmal[C] auf L&u[G]uml;gen herein,
Dann kann es geschehen, dass bald [Am]niemand mehr lebt,
niemand, [D7]der die Milliarden von [G]Toten be[D]gräbt.
Doch lä[G]ngst finden sich mehr und [Am]mehr Menschen bereit,
diesen [D]Krieg zu verhindern, es [C]ist an der [G]Zeit.

Ja auch [D]Dich haben sie schon ge[C]nauso be[G]logen
So wie [D]sie es mit uns heute [C]immer noch [G]tun,
und Du [C]hast ihnen alles ge[D]geben:
Deine [G]Kraft, Deine [C]Jugend, Dein [D]Le[G]ben.

More songs by Eric Fish

Browse more →